Activity Launcher

Activity Launcher öffnet versteckte Bildschirme installierter Apps und legt Verknüpfungen dafür an. Version 2.4.1 bringt Favoriten und eine Schnellkachel.

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Activity Launcher

Activity Launcher ist ein kleines Werkzeug für alle, die tiefer in Android einsteigen wollen. Die App listet die Bildschirme und Aktionen auf, die installierte Apps beim System anmelden. So öffnest du eine bestimmte Einstellung direkt oder legst dir eine Verknüpfung auf den Startbildschirm. Der lange Weg durch mehrere Menüs fällt dann weg. Wichtig zu wissen: Die App schaltet nichts frei. Sie ruft nur Einstiege auf, die es ohnehin schon gibt.

Das Projekt ist quelloffen und wird von einer Community gepflegt. Über zehn Millionen Installationen verzeichnet der Play Store. Version 2.4.1, die neueste, erschien am 13. Juli 2026 und brachte mehrere spürbare Neuerungen, darunter Favoriten und eine Kachel für die Schnelleinstellungen. Als Mindestversion nennt der deutsche Play Store Android 7.0.

Nur 2,25 MB: Version 2.4.1 für Android 7.0+

  • Aktualisiert: 13. Juli 2026
  • Version: 2.4.1
  • Benötigt Android: 7.0+
  • Entwickler: Activity Launcher
  • Downloads: 10.000.000+

Google-Play-Daten vom 27. September 2026

Was das Update 2.4.1 bringt

Die neueste Version kam am 13. Juli 2026 mit diesen Notizen:

Plugin system for launch and shortcut creation (docs & example on GitHub)

Launch favorites using Quick Settings tile by @khaled-0

Favorites and recently used activities

Sharing of shortcuts via URL

Aktivität ist nicht gleich App

Ein einziges App-Paket kann Dutzende Aktivitäten enthalten: Hauptbildschirm, Dateiauswahl, Kontodaten, interne Einstellungen und Serviceseiten. Gleiche Namen bedeuten nicht automatisch dieselbe Funktion. Starte einen Eintrag deshalb einmal zur Probe, bevor du eine Verknüpfung anlegst.

Manche Einträge sind nur für den Aufruf aus der eigenen App gedacht. Sie schließen sofort, zeigen eine leere Seite oder brauchen Parameter, die Activity Launcher nicht mitliefert. Das heißt nicht, dass mit dem Handy etwas nicht stimmt. Der Entwickler der jeweiligen App lässt den Start von außen einfach nicht zu.

Der deutsche Name eines Menüs steht oft nicht im Code. Findet die Suche nichts, klapp die passende App auf, zum Beispiel Google Chrome, und sieh dir die technischen Klassennamen an. Wörter wie Settings, Preferences, History, Manage oder Shortcut helfen, eine Einstellungsseite von einem Hintergrunddienst zu unterscheiden.

Neu in 2.4.1: Favoriten, Verlauf und Schnellkachel

Hast du einen nützlichen Bildschirm gefunden, markierst du ihn jetzt als Favorit. Eine Liste der zuletzt genutzten Aktivitäten kommt dazu. Die ganze Paketliste musst du damit nicht mehr jedes Mal durchsuchen. Favoriten startest du auch über eine Kachel in den Schnelleinstellungen, also direkt aus der heruntergezogenen Benachrichtigungsleiste. Gerade für Einstellungen, die du mehrmals am Tag brauchst, ist das deutlich schneller.

Verknüpfungen lassen sich jetzt als URL teilen. Ein neues Plugin-System bringt eigene Optionen zum Starten und Anlegen von Verknüpfungen. Außerdem lädt die App Listen nun schrittweise. Das soll Abstürze beheben, die bei Geräten mit sehr vielen Apps auftraten. Ein Paket-Cache beschleunigt das Öffnen.

Gib guten Funden einen klaren Namen, etwa „Benachrichtigungsverlauf“, statt der langen Klassenbezeichnung mit vielen Punkten. Notiere dir vorher Paket und Klasse. So findest du den Eintrag später schnell wieder.

Grenzen, Sicherheit und Updates

Android sperrt Aktivitäten, die nicht freigegeben sind oder eine Systemsignatur und besondere Rechte verlangen. Eine normale Verknüpfung umgeht eine Meldung wie „Zugriff verweigert“ nicht, das ist Teil des Sicherheitskonzepts. Root brauchst du zum Anzeigen der Liste nicht, und die App verschafft dir auch keinen Root-Zugriff.

Unbekannte Serviceseiten schaust du dir besser nur an, ohne etwas zu ändern. Manche setzen Daten zurück, schalten Komponenten ab oder ändern Netzwerkeinstellungen ohne die übliche Warnung. Ist ein Schalter unklar, geh einfach zurück.

Nach einem App-Update kann eine interne Aktivität umbenannt oder entfernt sein. Die alte Verknüpfung funktioniert dann nicht mehr, obwohl die App normal startet. Lösch sie, aktualisiere die Paketliste und leg sie neu an. Auch zwischen Herstellern wie Samsung, Xiaomi oder Pixel unterscheiden sich Pakete und Namen stark. Was auf einem Gerät klappt, fehlt auf einem anderen vielleicht ganz.

Werbung, Pro-Version und offener Code

Die normale Ausgabe ist kostenlos und hat keine In-App-Käufe, blendet aber Werbung ein. Der Entwickler bietet im Play Store eine eigene Pro-Version ohne Werbung an. Wer sie kauft, unterstützt damit die Weiterentwicklung.

Code und Übersetzungen sind öffentlich, jeder kann Fehlerkorrekturen oder neue Sprachen beisteuern. Über ein Betaprogramm lassen sich neue Versionen testen, bevor sie alle bekommen. Die App passt zu Bastlern und Menschen, die bestimmte Einstellungen oft brauchen und dafür nicht jedes Mal fünf Menüs öffnen wollen.

Mit 2,25 MB belegt die App kaum Platz. Wer nur ein oder zwei versteckte Einstellungen braucht, legt die Verknüpfungen einmal an und öffnet die App danach nur noch selten. Die Verknüpfungen funktionieren weiter, solange sich die Ziel-App nicht ändert.

Paketliste, Aktivitäten und Verknüpfungsdialog

Activity Launcher: Liste installierter Pakete mit Anzahl der Aktivitäten
Verknüpfung bearbeiten mit Name, Paket, Klasse und Startknopf
Favoriten-Tab mit den gespeicherten Einträgen ShortcutActivity und MainActivity

Häufige Fragen zu versteckten Aktivitäten

Braucht Activity Launcher Root-Rechte?

Nein. Die Liste der Aktivitäten lässt sich ohne Root anzeigen. Geschützte Systembildschirme bleiben aber auch mit der App gesperrt.

Warum funktioniert eine alte Verknüpfung nicht mehr?

Oft hat ein App-Update die interne Aktivität umbenannt oder entfernt. Lösch die Verknüpfung, lade die Paketliste neu und leg sie mit der aktuellen Klasse wieder an.

Gibt es Activity Launcher ohne Werbung?

Ja. Im Play Store gibt es eine separate Pro-Version ohne Werbung, mit der du auch die Entwicklung unterstützt.

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