
VLC ist vielen vom Computer bekannt. Die Android-Version spielt fast alles ab, was auf dem Handy liegt: Videos aus dem Download-Ordner, Musik von der SD-Karte, Filme von einer Netzwerkfreigabe und DVD-Abbilder im ISO-Format. Der Player ist quelloffen, kostenlos, ohne Werbung und ohne In-App-Käufe. Entwickelt wird er von Freiwilligen, im Play Store ist Videolabs als Anbieter eingetragen. Über 500 Millionen Installationen stehen dort.
Die jüngste VLC-Version vom 11. Mai 2026 kümmert sich vor allem um Details. Der Equalizer wurde repariert, Untertitel lassen sich in mehr Größen einstellen, und es gab Absturzkorrekturen. Beim Fernzugriff spielt der Browser jetzt auch Audiodateien ab, mehrere Dateien lassen sich dort wieder auf einmal löschen. Der Einmalcode für den Fernzugriff hat eine neue Länge, und das Feedback-Formular wurde überarbeitet.
VLC im Play Store: Update vom 11. Mai, Version je nach Gerät
- Aktualisiert: 11. Mai 2026
- Version: je nach Gerät
- Benötigt Android: je nach Gerät
- Entwickler: Videolabs
- Downloads: 500.000.000+
Google-Play-Daten vom 27. September 2026
Letztes Update: Was sich geändert hat
Das Update erschien am 11. Mai 2026. Der Entwickler schreibt dazu:
Equalizer fixes
Remote access: allow playing audio media in the browser
Add back the deletion for multiple file sin the browser
Update the remote access OTP code length
Improve the feedback UI
Add more size options for the subtitle size
Alle Codecs schon eingebaut
VLC bringt sämtliche Codecs mit. Weigert sich eine Datei, musst du nichts nachladen. Unterstützt werden unter anderem MKV, MP4, AVI, MOV, Ogg, FLAC, TS, M2TS, Wv und AAC. DVD-ISOs laufen direkt, wie in der Desktop-Version. Auch sehr alte Dateien vom Camcorder oder vom Rechner laufen damit meist ohne Umweg.
Filme mit mehreren Tonspuren oder Untertiteln sind kein Problem. Du wechselst Synchronfassung oder Untertitel während der Wiedergabe, ohne neu zu starten. Teletext und Untertitel für Hörgeschädigte werden ebenfalls unterstützt, was bei Aufnahmen aus dem Fernsehen hilft.
Externe Untertiteldateien wählst du von Hand aus und verschiebst ihre Zeit, wenn Dialog und Text auseinanderlaufen. Das ist praktisch, wenn Film und Übersetzung getrennt vorliegen, etwa nach dem Entpacken mit ZArchiver. Ein Neukodieren des Videos ist dann unnötig.
Bibliothek, Gesten und Streams
Video und Audio landen in getrennten Bibliotheken. Ein voller Download-Ordner wird so übersichtlicher. Du kannst auch nach Ordnern stöbern, wenn Dateinamen mehr verraten als Vorschaubilder. Ein Tippen setzt die Wiedergabe dort fort, wo du aufgehört hast.
Während ein Film läuft, regelst du mit Wischgesten Lautstärke und Helligkeit und springst in der Zeitleiste. Die Steuerleiste musst du dafür kaum öffnen. Auf langen, schmalen Displays zeigen Filme oft dicke schwarze Balken oder wirken gestreckt. Ein anderes Seitenverhältnis behebt das mit zwei Tipps. Die automatische Drehung folgt dabei der Haltung des Handys, im Querformat füllt der Film den Bildschirm.
Netzwerkstreams öffnest du über ihre Adresse. Im Heimnetz durchsucht VLC unterstützte Freigaben. Die Qualität hängt dann von Verbindung und Quelle ab. Stockt ein Stream, teste eine lokale Datei. So erkennst du, ob das Netz oder die Datei das Problem ist.
Ein vollwertiger Musikplayer
Die Audioseite ist mehr als eine Beigabe. Songs sind in einer Bibliothek mit Covern sortiert, ein Equalizer und Filter passen den Klang an Kopfhörer oder Lautsprecher an. Auch seltene Audioformate laufen ohne Umwandlung. Musik spielt weiter, während eine andere App offen ist, gesteuert über die Benachrichtigungsleiste. Für Kopfhörer lohnt sich ein eigenes Preset, für den Lautsprecher im Wohnzimmer ein anderes.
Ein Widget auf dem Startbildschirm steuert die Wiedergabe, ohne die App zu öffnen. Die Tasten am Headset funktionieren ebenfalls. Pause oder nächster Titel gelingen also, ohne das Handy aus der Tasche zu holen.
Die Audiobibliothek sortiert nach Interpreten, Alben und Titeln. Fehlende Cover lädt VLC laut Beschreibung selbst herunter. So wirkt auch eine Sammlung aus alten MP3-Dateien schnell aufgeräumt.
Berechtigungen und die echte App erkennen
Zugriff auf Fotos, Medien und Dateien braucht VLC, um Videos und Musik zu finden, auch auf der SD-Karte. Das Recht zum Ändern des Speichers dient zum Löschen von Dateien und Speichern von Untertiteln. Vollen Netzwerkzugriff verlangen Streams und Freigaben. Einige Anfragen wirken erst seltsam: Systemeinstellungen ändern erlaubt, einen Song als Klingelton zu setzen. Über anderen Apps einblenden ermöglicht das Bild-im-Bild-Fenster. Mikrofon und Autostart fragt VLC nur auf Android TV ab.
Bietet eine unbekannte Quelle eine angeblich verbesserte VLC-Version an, vergleiche Entwickler und Paketnamen mit dem Play-Store-Eintrag. Eine umgepackte Kopie sieht gleich aus, stammt aber von jemand anderem.
Über den Fernzugriff steuerst du VLC aus einem Browser heraus. Seit dem Mai-Update spielt der Browser dort auch Audiodateien ab. Der Einmalcode sorgt dafür, dass sich nicht jeder einfach verbinden kann.
Videobibliothek, Player und Audioansicht von VLC



VLC auf dem Handy: kurze Antworten
Muss ich für MKV oder FLAC Codecs nachladen?
Nein. VLC enthält alle Codecs von Haus aus. MKV, FLAC, AVI und viele weitere Formate laufen sofort.
Kostet VLC für Android etwas?
Nein. Der Player ist kostenlos, zeigt keine Werbung und hat keine In-App-Käufe.
Wie passe ich verrutschte Untertitel an?
Wähle die Untertiteldatei im Player aus und verschiebe die Zeitverzögerung, bis Text und Ton zusammenpassen. Seit dem letzten Update gibt es auch mehr Größenstufen für die Schrift.

[…] die schon als Datei auf dem Handy liegen, brauchen YouTube gar nicht. Ein lokaler Player wie VLC spielt sie ohne Datenverbrauch ab. Bei wenig Volumen hilft es außerdem, die Qualität im Player […]