
Viber heißt im Play Store inzwischen Rakuten Viber Messenger und stammt von Viber Media, einem Teil der Rakuten-Gruppe. Die App bündelt Einzel- und Gruppenchats, Sprach- und Videoanrufe, Communities, Kanäle und kostenpflichtige Anrufe ins normale Telefonnetz. Mit über einer Milliarde Installationen gehört sie zu den meistgenutzten Messengern auf Android. Die USK hat sie ab 12 Jahren freigegeben.
Das jüngste Update vom 24. September 2026 verspricht laut Versionshinweis ein „noch besseres Erlebnis“. Konkrete Änderungen nennt Viber nicht, und die Versionsnummer hängt vom Gerät ab. Wer die App schon länger nutzt, merkt vom Update also kaum etwas. Interessanter sind die vorhandenen Funktionen, ein paar Datenschutz-Einstellungen und der Unterschied zwischen kostenlosen Anrufen und Viber Out.
Rakuten Viber: Build und Android-Version je nach Gerät
- Aktualisiert: 27. September 2026
- Version: je nach Gerät
- Benötigt Android: je nach Gerät
- Entwickler: Viber Media
- Downloads: 1.000.000.000+
Google-Play-Daten vom 28. September 2026
Neu in der aktuellen Version von Viber
Am 27. September 2026 veröffentlichte der Entwickler ein Update mit diesen Änderungen:
Das Rakuten Viber-Erlebnis ist jetzt noch besser!
Einfach Viber aktualisieren und sofort den Unterschied spüren!
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Chatten, telefonieren, reagieren
Im Chat verschickst du Texte, Sprachnachrichten, kurze Videonachrichten, Fotos, Dateien und Kontakte. Statt einer Antwort reicht oft eine Emoji-Reaktion. Laut Store-Beschreibung stehen über 55.000 Sticker bereit, dazu GIFs, Linsen und selbst gestaltete Sticker. Gesendete Nachrichten lassen sich nachträglich bearbeiten oder löschen.
Anrufe von Viber zu Viber laufen über das Internet und kosten nur Datenvolumen. Ein Gruppen-Videoanruf fasst bis zu 60 Personen. Gruppenchats sind auf 250 Mitglieder begrenzt und bieten Umfragen, Quizze und @Erwähnungen. Im Alltag praktisch sind Notizen und Erinnerungen: Du speicherst Links oder Nachrichten für dich selbst und lässt dich an Termine erinnern.
Viber läuft auch am Computer. Anrufe zwischen Handy und Desktop funktionieren genauso wie von Handy zu Handy.
Was die Verschlüsselung abdeckt – und was nicht
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist bei Einzelchats, Gruppenchats und Anrufen zwischen Viber-Konten standardmäßig aktiv. Du musst also nichts einschalten. Sie gilt aber nur innerhalb von Viber. Rufst du über Viber Out eine normale Handy- oder Festnetznummer an, greift dieser Schutz nicht.
Verschwindende Nachrichten stellst du pro Nachricht ein, von 10 Sekunden bis zu einem Tag. Einzelne Chats kannst du aus der Hauptliste ausblenden. Die Datenschutz-Optionen liegen gesammelt auf einer Einstellungsseite, ein kurzer Durchgang nach der Installation lohnt sich. Einen Screenshot auf der Gegenseite verhindert aber auch der beste Timer nicht.
Nutzt du Viber für Familie und Arbeit zugleich, helfen ausgeblendete Chats und stummgeschaltete Gruppen. So bleibt die Chatliste übersichtlich, und private Gespräche tauchen nicht zufällig auf, wenn jemand kurz aufs Display schaut.
Viber Out und die Preise in Euro
Viber Out ist der kostenpflichtige Teil der App. Damit erreichst du Festnetz- und Mobilnummern in Ländern, in denen der Dienst angeboten wird. Du wählst entweder ein Abo für ein bestimmtes Zielland oder kaufst Minuten, die du für Anrufe in alle Länder nutzen kannst. Die Preise für In-App-Käufe liegen laut Google Play zwischen 0,99 € und 104,99 €.
Die Tarife unterscheiden sich je nach Ziel, prüfe sie also in der App, bevor du wählst. Kommt ein Anruf nicht zustande, liegt es oft am Zielland oder an fehlendem Guthaben. Den größten Nutzen haben Leute, die regelmäßig Verwandte im Ausland ohne Viber anrufen. Häufig gewählte internationale Kontakte lassen sich dafür speichern.
Schreibst und telefonierst du nur mit anderen Viber-Nutzern, spielt Viber Out keine Rolle. Die App bleibt dann komplett gratis, abgesehen vom Datenvolumen. Unterwegs ohne WLAN lohnt bei langen Videoanrufen trotzdem ein Blick auf den Mobilfunktarif.
Communities, Kanäle und voller Speicher
Communities und Kanäle machen Viber zu mehr als einem privaten Messenger, ähnlich wie bei Telegram. Du folgst Themen wie Sport, Nachrichten, Kochen oder Reisen oder gründest selbst eine Community für Verein, Klasse oder Team. Aktive Kanäle erzeugen viele Benachrichtigungen. Stummschalten oder Verlassen geht jederzeit.
Fotos und Videos aus großen Gruppen füllen mit der Zeit den Speicher. Automatische Downloads begrenzt du in den Einstellungen unter Medien und Speicher. Wichtige Bilder sicherst du vorher in der Galerie. Kommen nach einem Update keine Benachrichtigungen mehr an, helfen oft ein Neustart und ein Blick in die Akku-Einstellungen von Android.
Kanäle, die du nicht mehr liest, verlässt du am besten ganz. Das hält Chatliste und Speicher schlank.
Chatliste, Anrufe und Communities in Viber



Viber: Verschlüsselung, Gruppengröße und Kosten
Sind Chats in Viber Ende-zu-Ende-verschlüsselt?
Ja. Bei Einzel- und Gruppenchats sowie Anrufen zwischen Viber-Nutzern ist die Verschlüsselung standardmäßig aktiv. Anrufe über Viber Out zu normalen Nummern sind davon ausgenommen.
Wie viele Leute passen in eine Viber-Gruppe?
Ein Gruppenchat nimmt bis zu 250 Mitglieder auf. Bei Videoanrufen sind bis zu 60 Personen gleichzeitig möglich.
Wofür zahle ich bei Viber überhaupt?
Nur für Viber Out, also Anrufe ins Fest- und Mobilnetz per Länder-Abo oder Minutenpaket. Chats und Anrufe unter Viber-Nutzern bleiben kostenlos.
