
Die YouTube-App von Google LLC steckt auf fast jedem Android-Handy mit Google-Diensten schon ab Werk. Über zehn Milliarden Installationen zeigt der Play Store, freigegeben ist sie ab 12 Jahren. Meist dient der Store-Eintrag deshalb nur für Updates. Die App zeigt Musikvideos, Gaming, Nachrichten und Lernvideos, dazu Shorts, Livestreams und Premieren. Du kannst auch selbst Videos hochladen oder live gehen.
Die YouTube-Aktualisierung vom 26. September 2026 ändert laut Hinweis vor allem eines: Neue Funktionen kündigt YouTube jetzt direkt in der App an und erklärt dort, wie sie funktionieren. Wer schon einmal für ein einzelnes Tutorial die App geöffnet hat und eine Stunde später noch dort war, kennt das eigentliche Thema. Es lohnt sich, die Bereiche der App gezielt zu nutzen.
YouTube-Build vom 26. September, Android-Version variiert
- Aktualisiert: 27. September 2026
- Version: je nach Gerät
- Benötigt Android: je nach Gerät
- Entwickler: Google LLC
- Downloads: 10.000.000.000+
Google-Play-Daten vom 27. September 2026
Neu im letzten Update
Das Update erschien am 27. September 2026. Der Entwickler schreibt dazu:
Benachrichtigungen zu neuen Funktionen sowie Hinweise zu deren Nutzung erhältst du direkt in der YouTube App.
Start, Abos, Mediathek: der richtige Einstieg
Der Tab „Start“ zeigt persönliche Empfehlungen und schlägt immer das nächste Video vor. Unter „Abos“ findest du nur die neuen Uploads der Kanäle, denen du bewusst folgst. Die „Mediathek“ sammelt Verlauf, Videos mit „Mag ich“ und die Liste „Später ansehen“. Suchst du eine bestimmte Lektion, spart dir der passende Einstieg viel Ablenkung.
Die Suche klappt gut bei bekannten Kanälen. Ein genauer Titel geht aber schnell zwischen Clips und Shorts unter. Speichere ein langes, nützliches Video unter „Später ansehen“, dann findest du es auch außerhalb der Empfehlungen wieder. Ein Abo folgt neuen Uploads. Benachrichtigungen sind eine eigene Einstellung, die du für jeden Kanal anpassen kannst.
Im Player stellst du Tempo, Untertitel und Qualität ein und springst über Kapitel, wenn der Creator welche anlegt. Automatische Untertitel verhören sich bei Namen und Fachbegriffen gern. Bei knappem Datenvolumen hilft eine niedrigere Qualität mehr als der kleine Bildschirm allein.
Verlauf steuert die Empfehlungen
Was auf „Start“ erscheint, hängt davon ab, was du ansiehst, likest und suchst. Löschst du ein Video aus dem Verlauf, werden ähnliche Vorschläge seltener. Den Wiedergabeverlauf pausierst oder leerst du komplett über die Einstellungen. Nützlich ist das etwa, wenn ein Kind am selben Handy schaut und sonst deinen Feed prägt. Deine Abos bleiben dabei unverändert.
Kommentare, Abos und Uploads hängen an deinem Google-Konto. Prüfe auf einem geteilten Gerät vorher, welches Konto aktiv ist. Livestreams startest du direkt aus der App und sprichst in Echtzeit mit Zuschauern. Der Livechat ist öffentlich. Für einen ersten Test halte den Stream kurz oder moderiere den Chat.
Neben Videos veröffentlichen Creator Beiträge, Stories und Premieren. So verfolgst du einen Kanal auch zwischen zwei Uploads. Der Tab „Entdecken“ zeigt Trends aus Musik, Gaming, Nachrichten und Bildung, ist aber nur in ausgewählten Ländern verfügbar.
Wenn Videos nicht starten
Hängt die App oder laden Videos nicht, installiere zuerst das neueste Update aus dem Play Store. Danach leerst du den Cache unter Einstellungen, Apps, YouTube, Speicher. Die Dateien werden automatisch neu angelegt, deine Kontodaten bleiben erhalten.
Streikt nur ein einzelnes Video, probier es abwechselnd im WLAN und über mobile Daten. Folgt der Fehler dem Netz, liegt es an der Verbindung und nicht an der App.
Videos, die schon als Datei auf dem Handy liegen, brauchen YouTube gar nicht. Ein lokaler Player wie VLC spielt sie ohne Datenverbrauch ab. Bei wenig Volumen hilft es außerdem, die Qualität im Player von Hand festzulegen, statt sie automatisch wählen zu lassen.
Premium, Mitgliedschaften und Kinder
YouTube Premium entfernt Werbung. Videos laufen weiter, wenn du eine andere App öffnest oder den Bildschirm sperrst. Du kannst Videos außerdem für die Bahn oder den Flug speichern. YouTube Music Premium ist im selben Abo enthalten. Kanalmitgliedschaften kosten monatlich und unterstützen einen einzelnen Creator mit exklusiven Vorteilen und einem Treue-Abzeichen in Kommentaren und Livechats.
Käufe in der App bewegen sich im deutschen Play Store zwischen 0,05 € und 940,00 €. Die Spanne ist so groß, weil darin Abos, Mitgliedschaften und andere Käufe zusammenkommen. Für Familien gibt es die separate App YouTube Kids oder Konten mit Elternaufsicht in der normalen App. Ob Premium und Kanalmitgliedschaften verfügbar sind, hängt vom Land ab. Die App zeigt vor dem Abschluss, was in Deutschland angeboten wird.
Startseite, Player und Kanalansicht



Drei Fragen zur YouTube-App
Wie verhindere ich, dass fremde Videos meine Empfehlungen verändern?
Pausiere den Wiedergabeverlauf in den Einstellungen oder lösche einzelne Videos daraus. Die Abos bleiben davon unberührt.
Was bringt YouTube Premium?
Keine Werbung, Wiedergabe im Hintergrund und bei gesperrtem Bildschirm sowie gespeicherte Videos für unterwegs. YouTube Music Premium ist inklusive.
Was hilft, wenn YouTube keine Videos lädt?
Erst die App über den Play Store aktualisieren, dann den Cache in den Android-Einstellungen leeren. Kontodaten gehen dabei nicht verloren.

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